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Geschichte von Viels-Maisons

Die Gärten von Viels-Maisons wurden im Jahre 1991 von Bertrande de Ladoucette mit Hilfe der Landschaftsarchitektin Sonja Gauron auf dem Grundstück eines französischen Gemüsegartens angelegt, der bereits im Grundbuch von 1789 erwähnt wurde. Sie werden von einer romanischen Kirche aus dem 11. Jahrhundert überragt. Seit seinem Erwerb im Jahre 1803 durch die Familie Ladoucette hat das Grundstück seit dieser Epoche bereits zahlreiche Veränderungen durchlebt. Das gegenwärtige Haus war die Vorhalle eines feudalen Schlosses, das von einem Wassergraben umgeben war und während der französischen Revolution zerstört wurde. Ein französischer Garten hat dieses erste Schloss umgeben, lief an der alten Mauer entlang und grenzte an die Kirche. Ein kleiner Bach, der Rû Moro, schlängelte sich durch den unteren Bereich dieses Gartens. Ein Park mit Eschen und Eichen wurde von 3 Alleen von 15m Breite durchbrochen, die bis zum Plateau empor reichten und in die Unendlichkeit des Himmels mündeten… Ab dem 15. Jahrhundert war dort die Familie Châtillon ansässig, die in einer Burg mit einem viereckigen Zwinger und einem kleinen achteckigen Turm wohnte, welche von einem Wassergraben umgeben war. Im Jahre 1789 starb einer der Nachkommen, der Vidame Jacquier, auf natürliche Weise, seine Kinder jedoch kamen während der Revolution im Jahre 1793 ums Leben. Das Schloss wurde geplündert und der Garten demzufolge zerstört. 1803 erwarb der Präfekt Jean Charles de Ladoucette das Grundstück, der zunächst in Gap und später in Metz tätig war. Er ließ sich in der Vorhalle nieder, die er neu herrichtete und das entfernte, was von dem Schloss übrig geblieben war. Vor seiner Behausung errichtete er englische Gärten, wie man sie zur damaligen Zeit mochte. Aus Briefen aus dem Jahre 1860 geht hervor, dass er von Louis-Sulpice Varé Unterstützung erhielt. Er vernachlässigte die französischen Gärten und grub diese um, um ein Grünland anzulegen, das bis zum Bach hinunterreichte, das er durch 3 Wasserfälle, Grotten und Steingärten abgrenzte. Des Weiteren legte er einen Teich mit einer Insel in der Mitte an und pflanzte 3 Sumpfzypressen (Taxodiums Distichums). Außerdem pflanzte er Mammutbäume (Sequoias Giganteas), einen Thuja-Lebensbaum (Thuias grandiflora), eine Libanon-Zeder, ein Eibenwäldchen, das einen Teil von Wassergräben säumt, die von einer schmiedeeisernen Brücke überspannt werden… Der Park, der nach französischem Vorbild gestaltet wurde, und drei große Perspektiven von 1 km Länge hat, weist noch immer dieselbe Gestaltung auf, wie damals im 17. Jahrhundert.

Nennenswerte Bäume :

  • Eine Eibe (300 Jahre)
  • 2 Mammutbäume (160 Jahre)
  • 1 Eibenwäldchen (160 Jahre)
  • 1 Sumpfzypresse (160 Jahre)
  • 1 Formschnitthecke aus Eiben (160 Jahre)
  Plan de la propriété datant de 1789Plan de la propriété datant de 1789

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